Vorsorgevollmachten / Patientenverfügung

Politiker, Medien, Ärzte und Juristen weisen immer öfter auf die Wichtigkeit von Patientenverfügungen hin. Aus gutem Grund, denn es gibt im Fall der Fälle häufig Unstimmigkeiten bei Angehörigen und Betreuern, wie ein Patient, der nicht mehr selbst entscheiden kann, behandelt werden soll.

Wie schnell kann es passieren, dass man einen Unfall erleidet oder dass eine schwere Krankheit diagnostiziert wird. Wenn man dann nicht mehr selbst seinen Willen wirksam erklären kann, welche Behandlung einem zu Teil werden soll, ist das eine schlimme Vorstellung.

Nicht alle Menschen wünschen sich ärztliche Heileingriffe und aufwändige Lebenserhaltungsmaßnahmen bis zum Schluss. Liegt aber keine Vorausverfügung vor, so kann es mitunter erhebliche Differenzen zwischen Angehörigen und Ärzten geben.

Das Bundesministerium für Gesundheit sowie auch einige andere Patientenrechtsgesellschaften haben ein Formular entwickelt, in dem ganz genau geregelt werden kann, welche Wünsche man für die allerletzte Phase seines Lebens hat. Da jeder Mensch ein Recht auf Selbstbestimmung hat, sind die Ärzte an die darin geäußerten Anweisungen unbedingt gebunden.
Bei der Erstellung einer Patientenverfügung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und nach Möglichkeit einen Arzt hinzuziehen. Er kann im Zweifel beraten und Vorgänge erklären, die der Patient normalerweise nicht kennt.

Als Hausärztin biete ich diese Leistung meinen Patienten gerne an. Dazu gehört auch eine ärztliche Bestätigung, dass der Patient zum Zeitpunkt der Erstellung seiner Patientenverfügung im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.

Wir informieren Sie gerne persönlich zum Thema Patientenverfügung

Vereinbaren Sie dazu gerne einen Termin unter 0341 – 4511162 oder nutzen Sie unser online-Kontaktformular. Wir freuen uns, wenn wir Sie unterstützen dürfen.